Ein guter Tag.

Ein guter Tag.

Das ist noch relativ neu für mich: so regelmäßig zu merken, dass heute ein guter Tag ist.

Früher habe ich das gar nicht mitbekommen. Die Tage waren halt Tage. Sie sind so vorübergezogen und ich habe gut funktioniert. Ich habe die Tage aufgegessen, ohne sie zu schmecken. Einfach runter damit. Lieber keine guten Tage als zwischendurch auch mal schlechte.

An schlechten Tagen fühle ich mich träge. Da schwebt eine große Wolke voller Unzufriedenheit und Traurigkeit über mir. Die macht, dass ich mich antriebslos fühle und mich nicht wirklich für etwas begeistern kann. Ich ziehe mich zurück. Ich fühle mich verloren und es fällt mir schwer, positiv zu denken.

An guten Tagen ist es hell. Ich bin lebensfroh. Ich habe Energie, während ich gleichzeitig entspanne. Ich genieße und weiß die kleinen Dinge zu schätzen. Meine Gedanken sind positiv und zuversichtlich. Ich bin in meiner Mitte und ich mag mein Leben.

Diese schlechten Tage, die machen mir manchmal echt zu schaffen. Aber eigentlich ist jeder schlechte Tag ein guter. Hää?

Jeden schlechten Tag, den ich mich traue zu bemerken, lerne ich dazu. Ich werde belohnt mit guten Tagen. Ich lerne, mir gute Tage zu machen. Und ich verstehe langsam, wie ich mir schlechte Tage mache. Ich bin frei, mich zu entscheiden. Ich kann meine Tage gestalten. Ich habe Einfluss auf meine Tage – meine Gefühle.

 

Heute ist ein guter Tag. 

In Liebe, 

Lena

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