Beratung Perspektivvoll - Lena Steiger

Meine Arbeitsweise ist perspektivvoll.

Perspektivvoll zu sein bedeutet, eine positive innere Haltung einzunehmen.

Ich unterstütze Sie dabei, sich Ihrer Freiheit bewusst zu sein, die vielen Möglichkeiten zu nutzen, etwas zu betrachten und sich dabei selbst eine aussichtsvolle Orientierung zu sein. Ich begleite Sie dabei, an sich und Ihre eigene Wirklichkeit zu glauben. Wer perspektivvoll ist, ist nie fertig, sondern entwickelt sich ständig weiter.

 

Ich arbeite mit einer achtenden, respektvollen und wertschätzenden Haltung und orientiere mich an Ihrem Anliegen. Ich gehe davon aus, dass Sie Expert*in für Ihre eigene Lebensgestaltung sind, während ich als Expertin für den Prozess beratend und therapeutisch zur Verfügung stehe. Ich unterstütze Sie dabei, aus gescheiterten Lösungsversuchen auszubrechen, Abstand von Problemen zu nehmen und neue Perspektiven einzunehmen. Gemeinsam können wir Möglichkeiten schaffen, Ihre Ressourcen zu entdecken und zu nutzen. Es geht immer darum, Veränderungsprozesse durch neue Impulse anzuregen.

Meine Arbeitsweise
Systemische Beratung

Als Expertin für den Prozess ist mir mein systemischer Blick ein wichtiges Werkzeug. Setze ich meine systemische Brille auf, sehe ich Sie in Beziehungen und in Interaktionen mit Ihrem Umfeld und Ihrer Umwelt. Die systemische Brille schärft meinen Blick für den Kontext. Aus meinen Beobachtungen sowie meinem Wissen über intuitives Essen leite ich Interventionen ab, die ich Ihnen anbiete.

 

Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF) richte ich mich nach den Ethikrichtlinien des Dachverbands: https://www.dgsf.org/ueber-uns/ethik-richtlinien.htm

Intuitiv Essen

Das Konzept des intuitiven Essens umfasst 10 Prinzipien, welche hilfreich sein können, die eigene Beziehung zum Essen zu normalisieren. Diese wurden von Elyse Resch und Evelyn Tribole entwickelt. Inzwischen belegen über 90 wissenschaftliche Studien, die positiven Auswirkungen des Konzepts auf das geistige und körperliche Wohlbefinden. Bereits 2011 erschien außerdem die erste Studie, welche auf die Wirksamkeit des Konzepts bei der Prävention von Essstörungen hinweist.

(Studien finden Sie hier: https://www.intuitiveeating.org/resources/studies/)

 

Als zertifizierte Beraterin für intuitives Essen habe ich mich mit den 10 Prinzipien intensiv auseinandergesetzt – sowohl wissenschaftlich, praxisorientiert als auch in Selbsterfahrung unter Supervisionsbegleitung. In Kombination mit meiner praktischen Erfahrung ist es mir gelungen, aus einer systemischen Haltung heraus, spezifische Interventionen im Themenbereich „intuitives Essen“ zu entwickeln. 

Health At Every Size ®

In unserer Gesellschaft unterliegen dicke1 Menschen starken negativen Assoziationen. Sie werden täglich und überall angefeindet und unterdrückt. Es gibt viele Menschen, die davon profitieren (Diätindustrie) und viele, die darunter leiden müssen. Gewichtsdiskriminierung ist ein gesellschaftliches Problem, das die Gesundheit Betroffener enorm gefährdet.

HAES® ist ein gewichtsneutraler Ansatz, der die Vielfalt verschiedener Körper akzeptiert und respektiert. Das bedeutet auch, dass Körpergewicht nichts mit persönlichem Versagen zu tun hat und wir dieses nicht frei wählen können. Der Versuch das Körpergewicht durch Diäten zu beeinflussen ist ein gesundheitsschädigendes Verhalten. Ich schließe mich dem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis von HAES an, welches insbesondere die körperlichen, geistigen und sozialen Aspekte miteinbezieht.

Wenn Sie den Wunsch haben Gewicht zu verlieren, können wir uns diesem nähern, indem wir die dahinter versteckten Wünsche und Bedürfnisse betrachten und einen Weg (er-) finden, diese zu erfüllen. Lesen Sie hierzu das Feedback meiner ehemaligen Klientin Verena aus Düren. 

Für mehr Informationen empfehle ich den Podcast von Dr. Antonie Post „Iss doch, was Du willst“.  https://antoniepost.de/podcast/

1Das Wort „dick“ ist kein Schimpfwort oder eine Beleidigung, sondern ein Adjektiv wie „grün“ oder „klein“.

Lena Steiger

Als Beraterin und Therapeutin nehme ich mich selbst immer mit in unsere Sitzungen. Neben dem, was mich ganz persönlich ausmacht, ist meine eigene überwundene Geschichte mit gestörtem Essverhalten stiller Begleiter unseres gemeinsamen Arbeitsprozesses. Lesen Sie hier mehr

Meiner Arbeitsweise liegen folgende Überlegungen zu Grunde:

1. Jeder Mensch kann zu einem natürlichen Essverhalten ohne Leidensdruck zurück gelangen.


2. Gestörtes Essverhalten ist möglicherweise ein gescheiterter Lösungsversuch für ein tiefer liegendes Problem.

Essen ist mehr als die „richtige Ernährung“. Essen macht satt: biologisch, psychisch und sozial. Essen stillt unseren physiologischen Hunger und versorgt den Körper mit Energie. Gleichzeitig kann Essen unseren psychologischen Hunger z.B. nach Emotionsregulierung stillen. Unser Essverhalten können wir außerdem nutzen, um in Beziehungen Nähe und Distanz auszubalancieren.


3. Dieser gescheiterte Lösungsversuch wird mit der Zeit selbst zum Problem, wodurch sich der Leidensdruck erhöht.

Möglicherweise haben Sie diese Lösungsstrategie bereits so lange eingeübt, dass sie häufig auch automatisiert und unbewusst abläuft. Was wäre, wenn das Essverhalten inzwischen selbst so sehr zum Problem geworden ist, das auch hierfür neue Lösungen notwendig werden? Könnte dann nicht vielleicht ein gut gesteuerter Beratungsprozess aus systemischem Arbeiten und dem Wissen über intuitives Essen hilfreich sein?


4. Niemand is(s)t alleine.

Wie, mit wem, wann, was gegessen wird ist von Geburt an insbesondere von zwischenmenschlichen und kulturellen Einflüssen geprägt. Menschen sind immer Teil eines bzw. mehrerer Systeme, in welchen sie essen (sich verhalten). Dieser Bezugsrahmen und dessen steuernden Spielregeln können das Essverhalten Einzelner erklären. Es bezieht sich demnach nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf eine äußere Wechselwirkung.


Wichtig:

Meine Psychosoziale Beratung und Therapie ersetzt keine heilkundliche Psychotherapie nach dem PsychThG , welche überwiegend auf Diagnose, Heilung und Behandlung von psychischen Störungen mit Krankheitswert ausgerichtet ist.

Ich biete „Systemische Beratung bei sozialen und psychischen Problemen“ Schlippe und Schweitzer (2016, 31) an, die darin besteht, „einzelnen oder mehreren Menschen zu helfen [und] Lösungen für von ihnen gesehen Probleme zu finden“ (ebd.).

Arbeitsweise intuitives Essen

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